Sonntag, 31. Dezember 2006
Einen guten Rutsch!
Und ein frohes und erfolgreiches Jahr 2007 wünsche ich allen!
Gute Vorsätze? Nicht wirklich. Hält man sowieso nicht ein. Viel besser ist es, seine Ziele auf das Jahr zu verteilen und sich nicht zum Jahreswechsel damit in kompakter Form zu bewerfen ...
Ich wünsche mir, dass die Menschen wieder mehr miteinander reden (was übrigens auch ganz ohne Anwälte funktioniert – scheinen ja einige in diesem Jahr vergessen zu haben ...).
Und nun hier entlang zum wirklich lesenswerten Jahresrückblick von Farlion. ![]()
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Sonntag, 24. Dezember 2006
Ein besinnliches Weihnachtsfest ...
... und erholsame Feiertage wünsche ich allen, die dies lesen und auch allen, die es nicht lesen. ![]()
Eins dürfen wir vor allem nicht vergessen: Weihnachten ist nicht Kaufrausch, Weihnachten ist nicht der Zwang, alles perfekt machen zu müssen und Weihnachten ist auch kein Wettbewerb, wer wem das teuerste Geschenk macht. Weihnachten ist das Zusammensein mit Menschen, die wir mögen und die uns mögen. Das lässt sich nicht an materiellen Gütern festmachen. Sondern an Dingen, die wir miteinander erleben.
In diesem Sinne ... bis in ein paar Tagen!
P.S.: Gestern habe ich eine kleine Geschichte gefunden, die gerade wunderbar dazu passt.
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Samstag, 23. Dezember 2006
Zitat des Tages Nr. 3
Wer ich bin? Ich bin der, der seinen Job versteht. Du musst der andere sein ...
(Sergeant Dignam (Mark Wahlberg) zu einem Kollegen im Film Departed.)
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Mittwoch, 20. Dezember 2006
Bestens verpackt
Bis vor kurzem werkelte bei meinen Eltern in einem kleinen Örtchen in NRW das gleiche Tintenstrahldruckermodell wie bei mir derzeit. Nun entschied sich das gute Stück, zwei Monate nach Auslaufen der gesetzlichen Gewährleistung seine Dienste unwiederbringlich einzustellen. Das ist einerseits ärgerlich und veranlasst andererseits die ökonomisch ausgerichtete Überlegung, was mit den angebrochenen Druckerpatronen passieren soll. Ich rief lauthals „Hihiiiier!“ und merkte an, dass das schon gehen würde ohne Sauerei, da die Patronen ja nur eine kleine angepiekste Öffnung haben, die zugeklebt werden müsste. So machten sich die Patronen auf die Reise nach Berlin. Als sie bei mir ankamen, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. DAS nenne ich mal hermetisch abgeriegelt:

Schon erstaunlich, wieviel Klebestreifen um ein so kleines Päckchen passt
.
Ich geh dann mal ein passendes Werkzeug suchen, mit dem ich die Patronen da raus kriege, ohne den Chip an – hm – irgendeiner der Seiten zu zerbröseln ...
P.S.: Nachdem hier schon diverse Witzeleien fielen und wilde Gerüchte angestellt wurden: da sind wirklich nur Druckerpatronen drin ...
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Montag, 18. Dezember 2006
Geschenkideen für Kaufhausmuffel
Hoppla, jetzt hätte ich das beinahe vergessen: dieser klasse Linktipp liegt hier schon eine Weile rum. Passt auch gerade zeitlich so schön. Ich mag ja diesen verzweifelten Kaufrausch zu Weihnachten nicht. Niemand hat Lust dazu und letztendlich kommt meistens nichts Befriedigendes für die Beteiligten dabei raus. Dann doch lieber ein Erlebnis verschenken. Fündig wird man bei Jochen Schweizer. Wirklich eine herrliche Seite! Muss nicht immer teuer sein – man könnte zum Beispiel den Sohnemann mit einem Wettbaggern mit Papa überraschen. Ich wüsste da auch jemanden, der sich richtig doll über das Zakspeed V8-Intensivtraining freuen würde ... Hach ja ...
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Gefunden bei Roger.
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Montag, 4. Dezember 2006
Der kleine Unterschied
Die Pflege von Kundendaten ist enorm wichtig. Die Reaktion auf Kundenanfragen per Mail ebenso. Beides sinnvoll miteinander zu verknüpfen scheitert bei vielen Unternehmen erstaunlicherweise schon im Ansatz. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich muss mich jedesmal innerlich zur Ruhe ermahnen, wenn ich (schon wieder) mit „Herr Miksch“ angesprochen wurde. So wie heute. Das ärgert mich, denn es zeigt ohne Umschweife, dass ein (potenzieller) Kunde es nicht mal Wert ist, zweimal hinzusehen. Vielleicht hatte der Antwortschreiber gerade einen schlechten Tag. Das zählt aber nicht, denn man sieht es nicht von außen. Von außen betrachtet agiert der Antwortschreiber im Namen des Unternehmens. Letztendlich haben „die“ es vermasselt.
Beim ersten Mal fiel das noch unter „Ärgerlich, aber kann ja mal passieren.“. Inzwischen zeigt mein persönliche Statistik, dass rund 90% (!) der Antwort-Mails eine männliche Anrede verwenden. Sogar dann, wenn ich mit dem Antwortschreiber bereits telefoniert habe ... Und ich klinge am Telefon mit Sicherheit kein bisschen zweideutig. Es ist auch nicht so, dass ich in E-Mails einen stark testosteronhaltigen Grundton anschlagen würde. Woran liegt das also? Wird ohne Nachfrage einfach die statistische Verteilung von Interessengebieten nach Geschlecht herangezogen? Ich bezweifle, dass das funktioniert. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass technisch orientierte Fragen von Frauen derart exotische Begebenheiten sind. Und selbst wenn, ist das absolut kein Grund, derart ignorant damit umzugehen. Was ist es also? Desinteresse? Faulheit? Beides?
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