Dienstag, 10. März 2009
Hohe Auflösung contra fluides Layout
Aber mal ehrlich: die Diskussion um die Rücksichtnahme auf eine 800x600-Auflösung bei der Seitenanpassung und die fluide Gestaltung für höhere Auflösungen hat inzwischen einen ellenlangen Bart. In Anbetracht der heute verwendeten Bildschirmgrößen stellt sich eher die Frage nach einer sinnvollen Anpassung des Viewports und damit einhergehend einer Begrenzung von Textbereichen. Wer will schon eine 60 cm lange Textzeile lesen? Nicht zuletzt begrenzen viele freiwillig den Viewport - sie machen einfach den Browser nicht ganz so breit, weil es einfach nicht nötig ist. Man kann den Winamp an die Seite legen oder ICQ oder was auch immer. Ist ja genug Platz da. Um auf die obengenannte Website zurückzukommen: der Inhalt ist auf eine 1024er Breite angelegt, alles weitere ist optisches Beiwerk. Es ist völlig wurscht, wie groß der Bildschirm ist bzw. welche Auflösung er hat. Ist es nur die Mindestauflösung gibt es den Inhalt eben ohne zusätzlichen Schnickschnack - der ist (optisch passend) einfach „abgeschnitten“. Simpel, aber gut.
Blöderweise löste diese Seite eine gewisse Unzufriedenheit mit meiner eigenen aus. Wer weiß, vielleicht ist es auch nur wieder der Hang zum Frühjahrsputz, der mich (und beruhigenderweise auch viele andere) jedes Jahr von neuem befällt. Da muss frischer Wind rein. Und ... nun ja, das fluide Layout soll nicht mehr ganz so fluide sein. Zumindest der Text muss in leserliche Bahnen gelenkt werden. Obwohl das ja auch wieder seinen Reiz hat. Inzwischen haben sich auf meinem Schreibtisch schon wieder etliche Zettel angesammelt. So kleine Notizzettel. Auf jedem ist eine kleine Skizze. Einige zum allgemeinen Seitenaufbau, einige mit einzelnen Elementen. Daraus erwächst dann eine komplette Idee, wie es aussehen und funktionieren soll. Keine halben Sachen. Ich bin gespannt
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Donnerstag, 18. September 2008
Schönere Bildansichten mit Lightbox2
Während der Arbeit an der neuen Seite für mein Portfolio (eine Broschüre) überlegte ich, wie ich einige Bilder dazu einerseits auf der Seite selbst und auch nochmal als vergrößerte Ansicht bereitstellen könnte. Das alles ohne den Besucher durch Seitenwechsel oder Zurück-Klick-Aktionen zu nerven und im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit auch ohne technischen Zusatz-Schnickschnack. Ich habe mir mal die inzwischen zahlreich vorhanden Overlay-Bildertools angesehen. Overlay heißt, beim Klick auf das Bild wird das vergrößerte Bild über die eigentliche Seite gelegt. Das bringt Ruhe in die Seite, da die Basis-Seite immer da bleibt.
Dass gewisse optische Spielereien meist erst durch Javascript so aussehen, ist dabei in Ordnung. Wichtig war mir nur, dass alles auch bei deaktiviertem Javascript funktioniert. Vielleicht dann etwas weniger schick, aber mit der selben Funktionalität. Eine weitere Bedingung war, dass es ein schlankes und schnelles Script ist. Da gibt es doch große Unterschiede. Gelandet bin ich dann bei Lightbox 2. Das ist ein kleines, leicht zu handhabendes Script, welches sich der Scriptaculous-Effektbibliothek bedient. Es wird alles nötige bereits mitgeliefert. Ein paar Kilobyte Upload und fertig. Man braucht nur die Scripte im Dokumentenkopf einbinden. Dann werden die jeweiligen Bilder einmal als Vorschauversion und nochmal in der Vergrößerung angelegt. Im HTML-Dokument selbst wird über eine simple „rel=“-Anweisung im Bildlink die Beziehung zu Lightbox hergestellt. Es lassen sich auch Bildgruppen erstellen (habe ich bei der Broschüre auch getan), wo dann bei den vergrößerten Bildern direkt weitergeklickt werden kann, ohne erst das Overlay-Fenster zu schließen.
Das Aussehen des Fensters selbst, aller Elemente darin und die Deckkraft des Hintergrunds lassen sich über eine separate CSS-Datei, die ebenfalls mitgeliefert wird, steuern. Es ist einem selbst überlassen, ob man die Datei mit einbindet, oder die CSS-Anweisungen (es sind nur 21 Zeilen) in die eigene CSS-Datei übernimmt. Ich habe es vorgezogen, das separat zu lassen zwecks Übersichtlichkeit. Farben, Hintergrund und so weiter habe ich auf meine Site abgestimmt. Leider sind die Bildbeschriftungen für die Vor- und Zurück-Schaltflächen in Englisch, daher habe ich mir eigene Schaltflächen mit deutscher Beschriftung gebastelt. Summa summarum waren aber die Schaltflächen der einzige Arbeitsaufwand beim Einbau der Overlay-Funktion. Für diejenigen, denen die deutschen Schaltflächen auch besser gefallen, stelle ich sie zum Download zur Verfügung. Über einen Backlink bei Benutzung freue ich mich natürlich immer
.



Mein Fazit: passt, wackelt und hat Luft, wie man so schön sagt. Leicht zu handhaben und ohne große Einarbeitung einsatzfähig. Daumen hoch.
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Mittwoch, 10. September 2008
Freifahrtschein
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Dienstag, 9. September 2008
Hostingärger, Unfähigkeit und ein neues Zuhause
Ich gehöre zu denjenigen, die Leistungen vergleichen und Erfahrungswerte recherchieren. Besonders bei Leistungen, für die man längerfristige Verträge abschließt. Sowas wie Telefon- und Internetzugang und im aktuellen Fall das Webhosting. Zuerst mal ist der Leistungsumfang interessant. Wobei nicht „viel hilft viel“ die Devise ist. Mein Augenmerk liegt eher darauf, dass das enthalten ist, was ich will und brauche, nicht mehr(!) und nicht weniger. Ist das gewünschte gefunden, geht es an die Erfahrungswerte mit dem Anbieter. Schließlich muss ich die nächste Zeit mit dem auskommen. Auch hier ist die Frage: was will ich denn überhaupt haben?
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Freitag, 27. Juni 2008
Die technischen Tücken einer Fußball-EM-Übertragung (Teil 2)
Na bitte – geht doch. Ist schon doll, was man alles auf die Reihe bringen kann, wenn man erstmal von allen Seiten wegen Unfähigkeit zerrissen wurde
. Da frage ich mich natürlich: warum nicht gleich so? Kostet viel Geld, blabla, wird schon gehen, blabla ... Klar kostet das Geld, aber erstens fließt aus verschiedensten Quellen sicher mehr als genug ins Säckl und zweitens finden solche großen Fußballturniere ja nur alle zwei Jahre statt. Da kann man sich schon ein wenig Mühe geben, oder?
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Donnerstag, 26. Juni 2008
Die technischen Tücken einer Fußball-EM-Übertragung
Völlig fassungslos saß ich gestern Abend vor dem Fernseher, als kurz vor einem tornahen Freistoß für Deutschland die ZDF-Übertragung komplett ausfiel und stattdessen die befremdlich wirkende Meldung "Wir bitten, die Störung zu entschuldigen" erschien und relativ erfolglos versuchte, meinen Adrenalinspiegel auf ungefährliche Messwerte runterzuschrauben. Als nach einigen Minuten(!) wenigstens der Kommentar von Béla Réthy zu hören war, welcher von einem Stromausfall in Wien berichtete und fortan redlich bemüht war, den Flair einer mitreißenden Radioübertragung zu erzeugen, fragte ich mich, wie zum Teufel sowas passieren kann. Ein Stromausfall. Aha. Soweit nicht ungewöhnlich, wobei man sich nach etlichen Minuten mitunter schon fragt, ob es denn da keine redundanten Systeme gibt. Da wird immer vom Senden des "Weltbildes" aus Wien geredet und dann gibt es nichtmal einen Plan B für einen simplen Stromausfall. Das ist ein Sendezentrum dort, das heißt ein Medienunternehmen, das in absolut allen Dingen vom Strom abhängig ist. Und bei einer Fußball-Europameisterschaft erwarte ich eigentlich, dass zumindest in diesem Zeitraum Vorkehrungen getroffen werden, dass auch bei einem Notfall – der natürlich immer mal auftreten kann – für den Zuschauer keine Beeinträchtigung entsteht. Wenn das Schweizer Fernsehen nicht eingesprungen wäre, hätten wir wohl runde 20 Minuten kein Bild gehabt. Unglaublich, wenn man sich das mal richtig überlegt.
Und jetzt stellen wir uns mal vor, sowas passierte einem großen Rechenzentrum, einem mit "Weltanbindung" (aka Knotenpunkten) ... was würden die auf die Mütze kriegen ...
Mehr zum Bildausfall gibts bei Quotenmeter.
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