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    <title>das digiblog - Medienwelten</title>
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    <pubDate>Fri, 27 Jun 2008 10:17:47 GMT</pubDate>

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    <title>Die technischen Tücken einer Fußball-EM-Übertragung (Teil 2)</title>
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            <category>Medienwelten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Manja Miksch)</author>
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    &lt;p&gt;Na bitte &amp;ndash; &lt;a href=&quot;http://www.quotenmeter.de/index.php?newsid=28171&quot; class=&quot;extlink&quot;&gt;geht doch&lt;/a&gt;. Ist schon doll, was man alles auf die Reihe bringen kann, wenn man erstmal von allen Seiten wegen Unf&amp;auml;higkeit zerrissen wurde &lt;img src=&quot;http://digiwerx.de/weblog/templates/digiwerx/img/emoticons/wink.gif&quot; alt=&quot;;-)&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; . Da frage ich mich nat&amp;uuml;rlich: warum nicht gleich so? Kostet viel Geld, blabla, wird schon gehen, blabla ... Klar kostet das Geld, aber erstens flie&amp;szlig;t aus verschiedensten Quellen sicher mehr als genug ins S&amp;auml;ckl und zweitens finden solche gro&amp;szlig;en Fu&amp;szlig;ballturniere ja nur alle zwei Jahre statt. Da kann man sich schon ein wenig M&amp;uuml;he geben, oder?&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 27 Jun 2008 12:17:47 +0200</pubDate>
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    <title>Die technischen Tücken einer Fußball-EM-Übertragung</title>
    <link>http://digiwerx.de/weblog/archives/59-Die-technischen-Tuecken-einer-Fussball-EM-UEbertragung.html</link>
            <category>Medienwelten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Manja Miksch)</author>
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    &lt;p&gt;V&amp;ouml;llig fassungslos sa&amp;szlig; ich gestern Abend vor dem Fernseher, als kurz vor einem tornahen Freisto&amp;szlig; f&amp;uuml;r Deutschland die ZDF-&amp;Uuml;bertragung komplett ausfiel und stattdessen die befremdlich wirkende Meldung &amp;quot;Wir bitten, die St&amp;ouml;rung zu entschuldigen&amp;quot; erschien und relativ erfolglos versuchte, meinen Adrenalinspiegel auf ungef&amp;auml;hrliche Messwerte runterzuschrauben. Als nach einigen Minuten(!) wenigstens der Kommentar von B&amp;eacute;la R&amp;eacute;thy zu h&amp;ouml;ren war, welcher von einem Stromausfall in Wien berichtete und fortan redlich bem&amp;uuml;ht war, den Flair einer mitrei&amp;szlig;enden Radio&amp;uuml;bertragung zu erzeugen, fragte ich mich, wie zum Teufel sowas passieren kann. Ein Stromausfall. Aha. Soweit nicht ungew&amp;ouml;hnlich, wobei man sich nach etlichen Minuten mitunter schon fragt, ob es denn da keine redundanten Systeme gibt. Da wird immer vom Senden des &amp;quot;Weltbildes&amp;quot; aus Wien geredet und dann gibt es nichtmal einen Plan B f&amp;uuml;r einen simplen Stromausfall. Das ist ein Sende&lt;em&gt;zentrum&lt;/em&gt; dort, das hei&amp;szlig;t ein Medienunternehmen, das in absolut allen Dingen vom Strom abh&amp;auml;ngig ist. Und bei einer Fu&amp;szlig;ball-Europameisterschaft erwarte ich eigentlich, dass zumindest in diesem Zeitraum Vorkehrungen getroffen werden, dass auch bei einem Notfall &amp;ndash; der nat&amp;uuml;rlich immer mal auftreten kann &amp;ndash; f&amp;uuml;r den Zuschauer keine Beeintr&amp;auml;chtigung entsteht. Wenn das Schweizer Fernsehen nicht eingesprungen w&amp;auml;re, h&amp;auml;tten wir wohl runde 20 Minuten kein Bild gehabt. Unglaublich, wenn man sich das mal richtig &amp;uuml;berlegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Und jetzt stellen wir uns mal vor, sowas passierte einem gro&amp;szlig;en Rechen&lt;em&gt;zentrum&lt;/em&gt;, einem mit &amp;quot;Weltanbindung&amp;quot; (aka Knotenpunkten) ... was w&amp;uuml;rden die auf die M&amp;uuml;tze kriegen ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Mehr zum Bildausfall gibts bei &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.quotenmeter.de/index.php?newsid=28133&quot;&gt;Quotenmeter&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 26 Jun 2008 10:52:00 +0200</pubDate>
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    <title>Herkömmlich</title>
    <link>http://digiwerx.de/weblog/archives/46-Herkoemmlich.html</link>
            <category>Gedanken</category>
            <category>Medienwelten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Manja Miksch)</author>
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    &lt;p&gt;Neulich lief ein Werbespot im Fernsehen, der mir unangenehm in Erinnerung blieb. Es ging um einen Joghurt, dessen Milchkulturen/Inhaltsstoffe sehr viel ges&amp;uuml;nder sein sollen als die eines herk&amp;ouml;mmlichen Joghurts. Ein herk&amp;ouml;mmlicher Joghurt ... Was bitte ist denn ein &lt;em&gt;herk&amp;ouml;mmlicher&lt;/em&gt; Joghurt? Die Werbung impliziert jedenfalls, dass herk&amp;ouml;mmlich schlechter ist. Noch dazu werden alle Joghurts &amp;uuml;ber einen Kamm geschoren, da sie vorher da waren, deshalb herk&amp;ouml;mmlich sind und damit automatisch schlechter. Isst man gerade irgendeinen anderen Joghurt, w&amp;auml;hrend dieser Werbespot l&amp;auml;uft, hat man sofort das Gef&amp;uuml;hl, nur eine mittelm&amp;auml;&amp;szlig;ig gesunde Antiquit&amp;auml;t zu essen. Furchtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber warum ist das Wort &amp;bdquo;herk&amp;ouml;mmlich&amp;ldquo; hier so negativ besetzt? Betrachten wir es mal abseits dieses Werbespots. Dabei f&amp;auml;llt sofort auf, dass dieses Wort eigentlich gar nicht zur Kategorisierung von bestimmten Dingen verwendet wird, sondern zur Beschreibung von Vorgehensweisen. Wenn mir jemand sagt, er mache etwas auf herk&amp;ouml;mmliche Art, so assoziiere ich damit Worte wie bew&amp;auml;hrt oder auch traditionell. Und dies ist keineswegs negativ besetzt im Gegensatz zu der Verwendung im Werbespot. Gut, es besagt auch, dass keinerlei &amp;Uuml;berraschungen zu erwarten sind. Die herk&amp;ouml;mmliche Art ist der sichere, tausendfach erprobte Weg. Das mag man m&amp;ouml;gen oder nicht, schlechter ist es trotzdem nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also liebe Werbekreativen: ich bin immer neugierig auf all die wundersamen Dinge, die in Joghurts und anderem stecken und noch stecken werden, aber tut mir den Gefallen und erkl&amp;auml;rt mir die Vorteile des neuen Produktes ohne mein derzeitiges madig zu machen und mir zu suggerieren, ich w&amp;auml;re nicht auf dem Laufenden, wenn ich mich noch mit herk&amp;ouml;mmlichen Dingen zufrieden gebe!&lt;br /&gt;
Und &amp;uuml;berhaupt: was soll ich davon halten, wenn mein supermodernes Waschmittel, das ich seit einiger Zeit dem damaligen herk&amp;ouml;mmlichen vorziehe, morgen selbst zum herk&amp;ouml;mmlichen Waschmittel wird, weil es ein neues gibt? W&amp;auml;scht es dann ab morgen schlechter? Laut Werbelogik m&amp;uuml;sste dies so sein. M&amp;uuml;sste ich im Umkehrschluss nicht sauer auf den Hersteller sein, weil er mir bisher ein &lt;em&gt;herk&amp;ouml;mmliches&lt;/em&gt; Waschmittel angedreht hat und mich deshalb nach einem anderen Produkt umsehen? Denkt mal dr&amp;uuml;ber nach ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Auf den Vergleich mit dem Literglas hellblauer Ersatzfl&amp;uuml;ssigkeit im Zusammenhang mit der &lt;em&gt;herk&amp;ouml;mmlichen&lt;/em&gt; Windel habe ich bewusst verzichtet ...&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 29 May 2007 14:54:00 +0200</pubDate>
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